Entwicklungsjournal ·
Das Grundkonzept: 19 Zoll, Eurocards und eine Backplane
Der mechanische und elektrische Aufbau des modularen Laborsystems.
Die mechanische Basis von e-lab one ist ein Baugruppenträger im 19-Zoll-Format mit 3 Höheneinheiten. Darin laufen standardisierte Eurocards in Führungsschienen. Diese Kombination schafft eine belastbare, definierte Geometrie für sehr unterschiedliche Laborfunktionen.
Anstelle fest eingebauter Gerätefunktionen nutzt das System modulare Einschübe. Sie können passend zur jeweiligen Aufgabe kombiniert und gegen andere Baugruppen ausgetauscht werden. Ein 4-TE-Grundraster strukturiert den verfügbaren Raum und erlaubt es, Modulbreiten planbar zuzuordnen.
Die elektrische Verbindung übernimmt eine Backplane. Sie verteilt die zentrale +12-V-Leistungsversorgung und die dauerhaft verfügbare Standby-Versorgung. Außerdem führt sie den CAN-Bus für Management-Aufgaben. Geeignete Slots und Module werden für Hot-Plug ausgelegt, damit ein kontrollierter Austausch möglich wird.
Eine zentrale Controller-/HMI-Einheit soll die eingesetzten Module erkennen und die gemeinsame Bedienung übernehmen. Damit besteht das Grundkonzept nicht nur aus Mechanik und Leiterplatten: Firmware und Software gehören von Anfang an zum Systementwurf.
Viele Details der einzelnen Module sind noch offen. Fest steht der gemeinsame Rahmen, in dem sie entwickelt und später nachvollziehbar dokumentiert werden können.